abgeleitete Nachfrage

Nachfrage nach Produktionsfaktoren, welche letztlich aus der Nachfrage nach Konsumgütern „abgeleitet“ wird, also nicht „originär“ ist. Die a.N. eines Unternehmens (bzw. einer Branche) hängt ab von der Güternachfrage, von der Marktform und den Verhaltensweisen auf dem Güter- und Faktormarkt, von der Zielsetzung der Unternehmung (Gewinnmaximierung, Umsatzmaximierung, Aufschlagskalkulation), schließlich von der Produktionsfunktion.
- Für den Fall der Gewinnmaximierung lässt sich die Funktion der a.N. mithilfe der Bedingung Grenzkosten = Grenzerlös oder den  Grenzproduktivitätssätzen (wenn Substituierbarkeit der Faktoren gegeben ist) bestimmen.

Lexikon der Economics. 2013.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Nachfrage — 1. Begriff: Streben der Wirtschaftssubjekte, Güter i.w.S. zu erwerben. Als wichtigste Determinante der N. wird der Preis angesehen. Formal ein Punkt der Konsummenge. Die Wirtschaftstheorie erfasst das N. Verhalten durch ⇡ Nachfragefunktionen. 2.… …   Lexikon der Economics

  • Relativer Lohn — Der relative Lohn ist der Betrag, den die Arbeitnehmer eines Landes als Stundenlohn erhalten, im Vergleich zum Stundenlohn der Arbeitnehmer eines anderen Landes. Der relative Lohn ist dem Oberbegriff Außenwirtschaft, speziell der Theorie des… …   Deutsch Wikipedia

  • Marktabgrenzung — Marktsegmentierung ist die Aufteilung eines Gesamtmarktes in bezüglich ihrer Marktreaktion internhomogene und untereinander heterogene Untergruppen (Marktsegmente) sowie die Bearbeitung eines oder mehrerer dieser Marktsegmente. [1] Die… …   Deutsch Wikipedia

  • Marktsegmentierung — ist die Aufteilung eines Gesamtmarktes in bezüglich ihrer Marktreaktion intern homogene und untereinander heterogene Untergruppen (Marktsegmente) sowie die Bearbeitung eines oder mehrerer dieser Marktsegmente. [1] Die Marktsegmentierung besteht… …   Deutsch Wikipedia

  • Least Cost Planning — Die Nachfrage nach ⇡ Energieträgern ist eine aus der Nachfrage nach ⇡ Energiedienstleistungen (Wärme, Kraft, Licht, Kälte etc.) abgeleitete Nachfrage. Das in den USA entwickelte Konzept des L.C.P. zielt darauf ab, die Kosten der… …   Lexikon der Economics

  • Wirtschaftsnobelpreis 1973: Wassily Leontief —   Der amerikanische Volkswirtschaftler erhielt den Nobelpreis für »die Entwicklung der Input Output Methode sowie für ihre Anwendung bei wichtigen wirtschaftlichen Problemen«.    Biografie   Wassily Leontief, * St. Petersburg 5. 8. 1906, ✝ New… …   Universal-Lexikon

  • Faktormarkt — Markt, auf dem ⇡ Produktionsfaktoren oder ⇡ Verfügungsrechte über solche gehandelt werden. Typische F. sind die Märkte für Arbeitskraft, Bodenleistungen, Kapital (⇡ Arbeitsmarkt, Bodenmarkt, ⇡ Kapitalmarkt). Die Beziehungen zwischen Gütermärkten… …   Lexikon der Economics

  • Preisbildungsmodelle — Modelle, die unter Rückgriff auf die in der ⇡ Preistheorie herausgestellten Einflussfaktoren die ⇡ Preisbildung für typische Marktkonstellationen erfassen. Sie lassen sich klassifizieren nach den Annahmen, die man hinsichtlich des… …   Lexikon der Economics

  • CC-Lizenz — Logo der Creative Commons Creative Commons (englisch, „schöpferisches Gemeingut, Allmende“) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard Lizenzverträge veröffentlicht, mittels derer Autoren an ihren Werken, wie zum… …   Deutsch Wikipedia

  • CC-by-sa — Logo der Creative Commons Creative Commons (englisch, „schöpferisches Gemeingut, Allmende“) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard Lizenzverträge veröffentlicht, mittels derer Autoren an ihren Werken, wie zum… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.